"Wenn du ein Mikro vor dir hast, hast du die Chance, Tausende zu erreichen und was du sagt, spiegelt dich wider. Das ist eine große Verantwortung." Sie will nicht missionieren. "Aber es gibt eine Menge richtig üble Scheiße da draußen, und ich denke, wir müssen uns das angucken." So geht es in ihrem Lied "Dead Man Walking" um Kinderprostitution.

Im Moment sieht sie es als größte Herausforderung, nicht einfach alles hinzuschmeißen. Denn sie will alles, und das ganz. "Ich will versuchen, in der Mode das zu sein, was sie dort in mir sehen." Aber manchmal sei es ein Spagat. "Hey", sagt sie, mit diesem Lachen, das schön dreckig klingen kann, "mach das mal, dich darüber streiten, ob die Socken grau oder khaki sind und dann geh ins Studio und sprich darüber, die Welt zu ändern."

Silvia Feist / VANITY FAIR - 06. Juli 2007

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