1. Wenn Hilfiger Präsident wäre
  2. Hilfiger und Deutschland
  3. Ein amerikanischer Traum
  4. Vorbild Mick Jagger
  5. Hilfiger ist gleich Hip-Hop
  6. Streit mit Axl Rose
Früher wollte er wie ein Rockstar aussehen, spielte aber zu schlecht Gitarre. Also wurde Tommy Hilfiger eben Modedesigner.

Früher wollte er wie ein Rockstar aussehen, spielte aber zu schlecht Gitarre. Also wurde Tommy Hilfiger eben Modedesigner.

VANITY FAIR:
Das klingt so, als sei es Ihnen während der Bush-Jahre schwergefallen, ein stolzer Amerikaner zu sein?
Tommy Hilfiger:
Ja, in der Tat, ich hatte das Vertrauen in mein Land streckenweise verloren.
VANITY FAIR:
Dennoch zollen Sie Ihrem Heimatland mit dem Hilfiger-Logo einen großen Tribut. Oder sind Rot, Weiß und Blau einfach nur Ihre Lieblingsfarben?
Tommy Hilfiger:
Nein, das ist schon an unsere Flagge angelehnt. Es sind aber auch schöne Farben.
VANITY FAIR:
Farblich gesehen, können Sie froh sein, nicht in Deutschland aufgewachsen zu sein.
Tommy Hilfiger:
Wieso? Schwarz ist doch die Modefarbe schlechthin. Und mit Rot und Gold kann man auch arbeiten.
VANITY FAIR:
Das müssen Sie ja jetzt sagen.
Tommy Hilfiger:
Nein, ich mag Deutschland.
VANITY FAIR:
Weil es ein sehr umsatzstarker Markt ist?
Tommy Hilfiger:
Nein, mein Urgroßvater stammt aus Bayern. Leider spreche ich die Sprache nicht. Sie werden jetzt sicher denken: Klar, welcher Amerikaner kann schon eine Fremdsprache. Und leider haben Sie recht: Wir sind zu faul, weil jeder Englisch spricht.

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