Peter Philips
Als Global Creative Director von Chanel hat Peter Philips den wohl begehrtesten Job in der Beauty-Industrie. Im Januar 2008 hat er das bekannte Kosmetikduo Heidi Morawetz und Dominique Moncourtois abgelöst. Der belgische Autodidakt, der bisher eng mit Antwerpener Designern zusammenarbeitete und sich durch spektakuläre Modeshoots einen Namen gemacht hat, wurde hinter den Kulissen bereits zwei Jahre in seinen neuen Job eingeführt.
- VANITY FAIR:
- Herr Philips, wie war Ihre Einarbeitungszeit bei Chanel?
- Peter Philips:
- Diese Verlobung war aufregend für mich. Ich bin in die Welt von Coco Chanel eingetaucht und habe den ungeheuerlichen Qualitätsanspruch von Heidi und Dominique kennengelernt, was die Kreation des Make-ups angeht. Jetzt bin ich glücklich mit Chanel verheiratet.
- VF:
- Und wie beschreiben Sie Ihren eigenen Stil?
- P.P.:
- Es ist ein Mix aus Tradition und Innovation, der sich in meiner ersten Chanel-Show zeigt. Ich bin ein leidenschaftlicher Beobachter, hole mir meine Einflüsse aus der Mode und dem Alltag – aber auch aus Büchern, Filmen, der Kunst- und Automobilszene.
Highlight
Peter Philips ließ sich zu seiner ersten Make-up-Kollektion von der Spiegeltreppe in der Pariser Rue Cambon 31 inspirieren. Sie wirft das Konterfei der Besucher wie ein Kaleidoskop zurück und führte zum Appartement von Mademoiselle Chanel. Besonders augenfällig: ein Goldpuder für zarte Lichtspiele auf Wangen, Stirn und Dekolleté. Der leicht patiniert anmutende Honigton mit sehr hohem Pigmentanteil verschmilzt perfekt mit der Haut.






