Sagen Sie mal, Uwe Ochsenknecht
Uwe Ochsenknecht im Interview
Uwe Ochsenknecht fing mit 10 Jahren an im Kinderchor des Nationaltheaters Mannheim zu singen
- Ihr fünftes Album „MatchPoint“ ist soeben erschienen. Wie wichtig ist Ihnen Musik?
- Uwe Ochsenknecht:
- Ich möchte Musik machen, die authentisch ist und nicht auf eine bestimmte Richtung abzielt, die angesagt oder radiotauglich ist. Ich wollte aber auch keinen altbackenen Rock ’n’ Roll aus den 60ern machen, bei dem man das Gefühl bekommt, ich würde ihm nachtrauern.
- Warum machen Sie überhaupt Musik?
- Uwe Ochsenknecht:
- Mit zehn Jahren war ich im Kinderchor des Nationaltheaters Mannheim, mit 14 habe ich die erste Band, später in der Schauspielschule Gesangsstunden gehabt. Ich habe immer nebenher Musik gemacht.
- Wie offen sind Sie für andere Musikrichtungen – zum Beispiel für Elektro?
- Uwe Ochsenknecht:
- Ich bin grundsätzlich offen für neue Sachen, aber Elektro ist grenzwertig. Auch mit Techno können Sie mich jagen. Das ist die Hölle. Und da ich seit 48 Jahren keine Drogen mehr nehme und sich das nur mit Pillen ertragen lässt, lasse ich das.
- Hören Ihre Kinder auch mal „Jetzt mach mal den Krach aus“, wenn Ihnen nicht gefällt, was Sie hören?
- Uwe Ochsenknecht:
- Manchmal. Aber ich sage nicht: „Mach die Urwaldmusik aus“, sondern frage eher: „Muss das sein?“ Bei der älteren Generation war das gepaart mit so einer Art Weltfremdheit; das war nicht offen oder neugierig.
- Sie und Ihre Familie leben in München. Ihre Lieblingsstadt?
- Uwe Ochsenknecht:
- Ich liebe München, aber ich überlege ernsthaft, nach Berlin zu ziehen. Ich konnte früher nichts damit anfangen, das war mir alles zu laut und zu motzig, aber inzwischen finde ich Berlin wirklich inspirierend.






