The Ting Tings sind aus der britischen Szene nicht mehr wegzudenken

The Ting Tings sind aus der britischen Szene nicht mehr wegzudenken

Diejenige, die Kopfnickerei-Coolness und Trübsinn von ihren Fans schnell abfallen lässt ist Leadsängerin Katie White. Sie ist die Inkarnation eines schroffen Alternative-Girls aus dem Norden Englands: lustig, unverschämt und immer mit einem Ohr am Refrain. „Wir waren die Könige des nördlichen Toilettenkreises“, erklärt sie zum Beispiel den ersten musikalischen Gehversuch von ihr und de Martino. Ihre gemeinsame Band Dear Eskiimo wurde damals lokal gefeiert bevor sie in der Plattenfirma-Hölle untergehen sollte. „Plötzlich war ich wütend“, sagt White. „Und ich hatte etwas, über das ich singen konnte.“

Ihre Wut und ein neuer Bandname verhalfen den Ting Tings zum Ruhm. Mit „Shut Up and Let Me Go“ kam der Durchbruch in Großbritannien: Im April 2008 fand die Nummer in einem Werbespot für den Apple iPod Verwendung. Seitdem ist das Duo nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Whites Wut schwappt langsam aber sicher auch nach Deutschland. Mit offenen Ohren, tanzenden Beinen und rudernden Armen lassen wir uns von Katie White gerne anschreien.

Hannah Klaiber - 23. Oktober 2008

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