Das komischste Pop-Trio, das die Welt je gesehen hat: The Hoosiers

Das komischste Pop-Trio, das die Welt je gesehen hat: The Hoosiers

"Mr. Glas und Herr Atemlos"

Das Pop-Trio The Hoosiers ist in England längst durchgestartet. Zeit, dass auch Deutschland es feiert

"Wie kann man über das Leben schreiben, wenn man überhaupt noch nicht gelebt hat? Lebt erst einmal, dann schreibt darüber." Diesen weisen und zugegebenermaßen etwas pathetisch klingenden Rat erhielten der Sänger und Gitarrist Irwin Sparkes sowie der Schlagzeuger Alfonso Sharlando einst von ihrem Chemie-Lehrer. Dass sie den artig befolgt haben, beweisen die beiden Briten gemeinsam mit dem schwedischen Bassisten Martin Skarendahl in Form ihres Debütalbums. Das heißt "The Trick To Life" und handelt von imaginären Personen, Fantasiewelten und – ironischerweise – der Angst vorm Leben. Dieser Angst stellen sie sich nicht in Form von melancholischem Songwriting, sondern mit bittersüßem Humor.

Sparkes, Sharlando und Skarendahl stehen gerne mal in Superman-, Gnom- und Skelettkostümen auf der Bühne. Oder Irwin Sparkes nimmt spontan an einem Wettbewerb für Pamela-Anderson-Lookalikes teil. Bezeichnenderweise gehört neben The Cure und Jeff Buckley die Band Flaming Lips zu ihren Vorbildern. Sollte den Hoosiers einmal die Freude an der Musik vergehen, als niveauvolle Komiker gehen sie ebenfalls durch.

VANITYFAIR.DE sprach mit den Musikern unter anderem übers Daumenlutschen, Ben Stiller und Staubsauger.

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