Franz Ferdinand

Franz Ferdinand

"Hallo Hometown!"

Franz Ferdinand touren durch Deutschland. Wir waren in München dabei. Plus: Interview!

Franz Ferdinand rockte in München – VANITYFAIR.DE rockte mit. Als Vorband für die brillanten Schotten überzeugt das Berliner Duo Kissogram mit einer guten Figur, originellen Klängen und ihrer Pünktlichkeit. Um 20:00 fangen die Jungs an, die ausverkaufte Tonhalle zu rocken, unterstützt dabei von den trance-elektroartigen Resonanzen des Synthesizers. Genauso pünktlich hören sie auf, nämlich um 20:45 Uhr und verabschieden sich von der exaltierten Menge, die sich mit ihnen so richtig "aufwärmen“ konnte.

Sie hüpfen und hüpfen

Die Lichter gehen wieder aus - vier schwarze Silhouetten sind zu sehen. "Hallo!“ begrüßt Gittarist Nick McCarthy seine "Hometown“. Für ihn ist das Konzert in München etwas ganz besonderes: Er hat in Bad Aibling das Gymnasium besucht und in München studiert. Wie sehr er sich freut "wieder hier zu sein“ sieht man ihm zwar schon an, er spricht es aber trotzdem im akzentfreien Deutsch aus. Die Fans jubeln, sind hin und weg. Alex Kapranos hält sich dagegen nicht mit Ansprachen auf - er legt gleich los mit seinem energetischen und dennoch irgendwie eleganten Hüpfen und singt "The Dark of the Matinee“. Bei "Ulysses“, dem wohl bekanntesten Song ihres neuen Albums "Tonight: Franz Ferdinand“ wird die Bühne in roten und blauen Flammen gebadet.

Psychedelische Größen

Jeder Titel ist eine Show für sich, alle Anwesenden schwärmen, tanzen und singen ohne Pause. Mit einemmal explodiert die Leinwand hinter Franz Ferdinand in einem Spektakel von Farben und Formen. Die Töne erreichen psychedelische Größen die fast an Jim Morisson erinnern. Dann wenden sich die vier Jungs gleichzeitig dem Schlagzeug zu und trommeln, trommeln trommeln! Wow! Als sie sich mit "This Fire“ als Abschluss zurückziehen wollen sind wahrhaftig alle in eine Einheit geschmolzen: die großen Künstler und ihre berauschten Gäste.

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