"Aweng kompliziert"
Im Hörbuch zu „Amore und so’n Quatsch“ spricht Hape Kerkeling mehr als 16 verschiedene Personen – und das in diversen Dialekten
Die 32-jährige fränkische Arzthelferin Marion Pfütze würde sehr gerne „ammol ans Meer fahr’n“. Als ihr Vater überraschend stirbt, entscheidet sie sich doch anders. Sie verlässt ihren spießigen Verlobten und zieht nach Berlin. Was ihr dort begegnet, ist eine Kombination aus vermutlich allen Klischees, die jemals über Berlin existiert haben. Beispiele: der schwule Astrologe Max oder Sören, ein kiffender Goldfisch-Fan.
Von Fränkisch bis Berlinerisch
Der neue Roman von Hape Kerkeling, Angelo Colagrossi und Elke Müller hat das Potenzial, sehr schnell auf die Nerven zu gehen – wäre seine Vertonung nicht so genial. Verantwortlich für die Stimmen aller Figuren in „Amore und so’n Quatsch“ ist nämlich Hape Kerkeling selbst. Der in Nordrhein-Westfalen geborene Komiker spricht einwandfreies Fränkisch, beherrscht aber auch Deutsch mit italienischem Akzent sowie Berlinerisch. Und das macht einiges wett.
Billiger als Fernsehen
Die ungekürzte Lesung von „Amore und so’n Quatsch“ dauert eine Stunde und 57 Minuten, eignet sich perfekt für lange Autofahrten oder graue Sonntagnachmittage und ist billiger als ein Fernsehgerät. Dank drehbuchartiger, detaillierter Szenenbeschreibungen entsteht vor dem inneren Auge trotzdem ein guter Film – besser als die meisten Ulk-Komödien auf der Kinoleinwand.
Hören Sie, wie Hape Kerkeling als Fränkin Marion Pfütze klingt:







