"Nacktschnecken"
Der Emmy hat Alec Baldwins Wut auf die Anwälte seiner Exfrau Kim Basinger nicht gemildert. Im Gegenteil: Jetzt hat er sogar ein Buch über den Sorgerechtsstreit um die gemeinsame Tochter geschrieben
Eigentlich lief gerade alles so gut für ihn. Vor vier Wochen wurde Alec Baldwin mit dem Emmy für seine Rolle in der Sitcom „30 Rock“ ausgezeichnet. Ein schönes und verdientes Comeback für den Schauspieler, der nach großartigen Auftritten in Filmen wie „Glengarry Glen Ross“ und „The Cooler – Alles auf Liebe“ in den vergangenen Jahren fast nur Nebenrollen gespielt hatte. Persönlich bedeutend ist für Baldwin aber wohl, dass es ihm im vergangenen Jahr auch gelungen ist, die Beziehung zu seiner Tochter Ireland wieder aufzubauen.
Zur Erinnerung: Im April 2007 hatte er ihr eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen, in der er sie ein „ungezogenes, unachtsames kleines Schwein“ nannte und seine Exfrau Kim Basinger ein „Ärgernis“. Die Nachricht landete auf der Klatschwebseite tmz.com (Basinger leugnet, damit etwas zu tun zu haben), und Baldwin wurde von den Medien als mieser Vater hingerichtet, der seine Wut über die Exfrau nicht mal vor seiner damals elfjährigen Tochter in den Griff bekäme.
Baldwin entschuldigte sich prompt und erklärte auf seiner Homepage: „Die elterliche Entfremdung von meinem Kind treibt mich seit Jahren an den Rand des Wahnsinns. Man muss das selbst erleben, um es zu verstehen. (...) Es tut mir leid, was passiert ist.“ Anscheinend erschwerte ihm Basinger mit immer neuen Gerichtsbeschlüssen, seine Tochter zu sehen. Zum Zeitpunkt des Anrufes hatte er zehn Tage lang vergeblich versucht, das Mädchen zu erreichen. Danach hielt Baldwin seine familiären Probleme von der Öffentlichkeit fern.







