"Manchmal kann ich fies sein"

Sie mag es nicht, wenn ihr Verlobter vor der Kamera küsst und hat es gerne offen und ehrlich. Maggie Gyllenhaal im Interview

"Torn between two Lovers" könnte das Motto von Maggie Gyllenhaal alias Rachel lauten. In "The Dark Knight" (ab 21.8. im Kino) liebt sie jedenfalls die beiden Alpha-Männer Batman und Harvey Dent. Ob der Joker dafür Verständnis hat, wissen wir nicht. Aber auf jeden Fall löst er Rachels Problem.

VANITYFAIR.DE:
Was macht eine Schauspielerin wie Sie als Stichwortgeberin in einem Batman-Film?
Maggie Gyllenhaal:
Finden Sie, dass ich eine Stichwortgeberin bin? Rachel ist doch viel mehr als nur das, nämlich eine Frau, die auf ziemlich dramatische Weise zwischen zwei Männern steht. Auf der einen Seite liebt sie Batman, der sich aber zu ihrem Leidwesen gern über das Gesetz erhebt, aber dann auch Harvey Dent, der versucht mit legalen Mitteln gegen die Bösen zu kämpfen. Rachel ist zwar nicht gerade eine Shakespeare-Figur, aber doch mehr als nur der sexy Sidekick.
VF:
Standen Sie selbst auch schon einmal vor dem Problem zwei Lover zu haben?
M.G.:
(Lacht) Wenn es jemals so etwas in meinem Leben gegeben hätte, dann würde ich das sicher für mich behalten.
VF:
Sie haben Katie Holmes als Rachel abgelöst…
M.G.:
…weil Katie wohl keine Zeit hatte die Rolle noch einmal zu spielen. Aber sie hat in "Batman Begins" einen ganz tollen Job gemacht und mir letztlich damit einen großen Dienst erwiesen. Denn so konnte ich an einen sehr interessante Figur anknüpfen. Ich kenne Katie auch persönlich. Das lief alles sehr cool ab.
VF:
Was ist das schönste Erlebnis, das Sie von den "The Dark Knight"-Dreharbeiten mitgenommen haben?
M.G.:
Mit so fantastischen Schauspielern wie Michael Caine, Gary Oldman, Christian Bale und natürlich auch Heath Ledger gemeinsam vor der Kamera gestanden zu haben, das war schon etwas ganz Besonderes. Heaths völlig unerwarteter Tod hat mich sehr erschüttert. Darüber will ich aber nicht sprechen.

Merken Drucken Weitersagen

Shia LaBeouf im Interview

Sympathisch, clever, hübsch: Schauspieler Shia LeBeouf im Interview

"Film ist Verschwörung"

Russell Crowe über seinen Hollywood-Hass, Leidenschaft und "State Of Play"

„Also her damit!“

„Zeiten des Aufruhrs“