Achtung, Bond!
Er ist zurück. Er ist 007. Und er ist der beste Bond aller Zeiten: Daniel Craig spendet Deutschland ab dem 6.November "Ein Quantum Trost". In VANITY FAIR spricht er über die Rolle seines Lebens
Als VANITY FAIR Daniel Craig Ende September zum Gespräch traf, war von seiner sonstigen Kühle nichts zu spüren. Die Dreharbeiten waren abgeschlossen, der kürzeste (106 Minuten), teuerste (225 Millionen) und härteste Bond, der in Deutschland am 6.November anläuft, hatte jedoch sichtlich Spuren hinterlassen.
- VANITY FAIR:
- Herr Craig, Sie tragen Ihren Arm in einer Schlinge. Was ist passiert?
- Daniel Craig:
- Ich habe mir etwas in der Schulter gerissen. Eine alte Verletzung, der zwei Bond-Filme nicht gerade gutgetan haben. Ich habe mich jetzt operieren lassen – bevor ich den nächsten Film mache.
- VF:
- Schön, dass die Schlinge farblich zur Strickjacke passt.
- Daniel Craig:
- Das war Absicht. Nein, natürlich nicht!
- VF:
- Bei den Dreharbeiten zu „Ein Quantum Trost“ haben Sie sich auch die Fingerkuppe abgerissen und mussten im Gesicht genäht werden.
- Daniel Craig:
- Ja, die Fingerkuppe war ab, und ja, ich musste genäht werden. Das klingt jedoch schlimmer, als es war.
- VF:
- Bei „Casino Royale“ haben professionelle Doubles viele Ihrer Stunts übernommen. Warum wollten Sie diesmal selbst Kopf und Kragen riskieren?
- Daniel Craig:
- Beim ersten Film hat man mich nicht gelassen! Aber da gab’s auch Sachen, die ich nicht gekonnt hätte. Diesmal ist es anders. Das bin ich, der bei der Verfolgungsjagd über die Dächer rennt. Nur so wirkt es glaubwürdig.
- VF:
- In „Ein Quantum Trost“ gibt es mehr Actionszenen als in jedem anderen Bond. Was ist noch neu?
- Daniel Craig:
- Dieser Bond ist wieder mehr Bond. Ich habe ja auch überhaupt nichts gegen eine selbstironische Bemerkung, die aus einer Szene heraus entsteht. Doch Witze machen mich nervös. Sobald man anfängt, Gags einzubauen, wird die Rolle zur Selbstparodie.
Das ganze Interview mit Daniel Craig können Sie in der aktuellen VANITY FAIR lesen!







