- VANITYFAIR.DE
- "Mission erfolgreich beendet" könnte man sagen.
- Charlie Cox
- Oder vom Nobody zum Somebody. Der Film hat mich doch tatsächlich aus der Versenkung des britischen Schauspieler-Alltagslebens herausgehoben – für ein oder zwei Momente jedenfalls.
- VANITYFAIR.DE
- Und jetzt gilt es, die Gunst der Stunde zu nutzen.
- Charlie Cox
- Genau. – Ach, wenn das nur so einfach wäre.
- VANITYFAIR.DE
- Die Fachpresse ist voll des Lobes über ihre Leistung in "Sternwanderer", und sogar von Robert De Niro haben Sie den Segen bekommen.
- Charlie Cox
- Das war schon etwas ganz Besonderes. Für mich war es ja schon eine große Ehre, an seiner Seite zu spielen – und dann noch von ihm gelobt zu werden...
- VANITYFAIR.DE
- Hat er Ihnen auch Ratschläge gegeben?
- Charlie Cox
- Nein, nicht so richtig. Zum einen war ich viel zu schüchtern, ihn nach irgendwelchen Tipps oder Ratschlägen zu fragen, und zum anderen war er wohl auch zu schüchtern, um sich aufzudrängen oder gar als Star aufzuspielen. Er ist sehr zurückhaltend und bescheiden. Aber ich habe viel von ihm gelernt, indem ich ihm bei der Arbeit zugeschaut habe.
- VANITYFAIR.DE
- Und wie war Michelle Pfeiffer?
- Charlie Cox
- Sie ist eine sehr starke und dabei sehr sensible Frau. Und sie war – wie Robert De Niro – sehr großzügig. Sie hat in unseren gemeinsamen Szenen immer mit mir gespielt statt gegen mich. Leider hatte ich nicht ganz so viele Szenen mit ihr, wie ich mir gewünscht habe. Die Action-Szenen hat ihr Stunt-Double mit mir gemacht.
- VANITYFAIR.DE
- Im Film sind Sie hin- und hergerissen zwischen Sienna Miller und Claire Danes. Mal ganz unter uns: Für wen würden Sie sich denn im richtigen Leben entscheiden?
- Charlie Cox
- Schwierig, darauf ehrlich zu antworten. Sie sind beide ungeheuer attraktiv. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann wäre es wohl Claire Danes, eine ungeheuer erotische und interessante Frau. Aber um es klar zu sagen: Das ist nur ein Gedankenspiel!
- VANITYFAIR.DE
- Sagen Sie jetzt bloß, Sie haben sich noch nie in eine Kollegin verliebt?
- Charlie Cox
- Nein. Ich bin nicht der Typ dazu. Ich hatte auch noch nicht viele Freundinnen. Ich würde mit einer Frau nur ins Bett gehen, wenn ich wirklich in sie verliebt wäre. Nur so zum Spaß – nein Danke.
- VANITYFAIR.DE
- Wie würden Sie denn eine Frau, in die Sie sich verliebt haben, versuchen zu beeindrucken?
- Charlie Cox
- Da gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Bei meinem ersten Date mit ihr würde ich ihr vielleicht ein Sonett von meinem Lieblings-Dichter Shakespeare vorlesen.
- VANITYFAIR.DE
- Und wenn Sie damit nichts anfangen könnte?
- Charlie Cox
- Dann hätten wir ein ziemliches Problem. Ich glaube nämlich schon, dass man auf diese Art eine etwaige Seelenverwandtschaft erkennen könnte – oder eben nicht.






