Fraglich ist, ob Spears mit dem Besuch des Psychologen überhaupt einverstanden war: Wie der Internetdienst TMZ.com berichtete, sei der Arzt ohne Einladung ins Krankenzimmer stolziert, habe maximal 15 Minuten mit der Patientin gesprochen, ohne dass Britney reagiert habe. Ein freiwilliger Besuch Britneys in Dr. Phils Show dürfte damit hinfällig sein.
Allerdings: Dr. Phil hat, so "People", bereits seit einiger Zeit eine offenbar wohlwollende Bindung zu Familie Spears. Mit Vater Jamie und Mutter Lynne ist er persönlich bekannt. Kurz nach Bekanntwerden der Schwangerschaft von Britneys 16-jähriger Schwester Jamie Lynn sprang der Psychologe für die Familie in die Bresche: "Ein großer Vorteil, den Britney und Jamie Lynn haben, ist ihr großartige und hingebungsvolle Mutter", hatte McGraw im Dezember verlauten lassen. Besieht man sich die Umstände, in der die nach McGraws Befinden "sehr eng verbundene Familie" gerade steckt, wird das jedoch das mindeste an Beistand sein, den Britney Spears derzeit braucht.
Britney Spears war am 3. Januar nach einem Polizeieinsatz in ihrem Haus per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Sorgerechtsstreit mit Ex-Ehemann Kevin Federline um die Söhne Jayden James (1) und Sean Preston (2) hatte sich dramatisch zugespitzt, zunächst hieß es, Spears habe "unter dem Einfluss einer unbekannten Substanz" gestanden. Eine Polizeisprecherin wies das jedoch später zurück und erklärte, dafür gebe es keine Hinweise. Einen Tag nach Einlieferung entzoh ihr ein Richter vorläufig das Besuchsrecht für ihre Söhne. Ab dem 14. Januar soll neu über die Regelung entschieden werden.







