Das Florent war Treffpunkt für Künstler und Stars

Das Florent war Treffpunkt für Künstler und Stars

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...macht das Licht aus. Mit dem Florent stirbt ein Stück New York. Das Bistro im Meatpacking District schließt

Das Florent war Treffpunkt für Künstler und Stars, Rastplatz für Nachtschwärmer und vielen eine zweite Heimat.

Normalerweise kräht kein Hahn danach, wenn eines der über tausend Restaurants in Manhattan schließt. Doch als bekannt wurde, dass das französische Bistro Florent im Meatpacking District zumachen würde, ging ein Aufschrei durch die Stadt. Zeitungen brachten seitenlange Nachrufe, im Internet greinten Stammgäste: "Wir müssen weinen – und haben keinen Platz mehr, an dem wir dies tun können." Und manche drohten dem Vermieter, der die Miete von monatlich 6.000 Dollar auf über 30.000 Dollar erhöht und damit das Ende herbeigeführt hatte, mit Handgreiflichkeiten. New Yorks Servietten hingen auf Halbmast.

Zu Recht. Denn mit dem Florent geht ein Teil Geschichte verloren. Mitte der 80er-Jahre, als im Meatpacking District noch Rinderleiber zersägt wurden, transsexuelle Huren über das Kopfsteinpflaster stolperten und "Männer viel Geld dafür zahlten, angepinkelt zu werden", wie der Schriftsteller John Waters schrieb, war das Florent der einzige Zufluchtsort, wo man dem Wahnsinn der Straße entfliehen konnte.

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