- M. F.
- Also, es gibt ja einen Terrorismus – ich verwende diesen Begriff, also, ohne dass wir das jetzt lange zerreden müssen –, es gibt einen Terrorismus gegenüber Amerika und dem Westen. Halten Sie den für legitim?
- H.M.
- Ich habe nicht dieses Geschichtsbild im Kopf, dass es darum geht, etwas für legitim zu halten. Ich stelle fest, es läuft ...
- M. F.
- Ja, halten Sie es für rechtens?
- H.M.
- Nein, das ist keine Frage des Rechts, sondern ...
- M. F.
- Na ja, Sie haben es ja selbst erwähnt (lacht). Sie haben die... Also, Moment mal. Noch mal: Wir wollen doch jetzt nicht den schüchternen kleinen Jungen spielen. Sie haben im Jahre 2001 und über das, was in 2001 geschehen ist, ja zweimal gesagt, das sei rechtens.
- H.M.
- Ja.
- M. F.
- So. Nun haben Sie das jetzt relativiert und sagen: Das waren die Amerikaner selbst. So weit, so verstanden. Aber jetzt anders gefragt: Es gibt viele Terroranschläge gegen Amerika. Halten Sie die Terroranschläge gegen Amerika für rechtens? Sie haben ja dieses damals unter dem Gedanken, es sei nicht von Amerikanern geschehen, auch als rechtens bezeichnet.
- H.M.
- Aber in einem ganz bestimmten Zusammenhang, und den darf man nicht außer Acht lassen. Wenn es denn ein taugliches Mittel ist, die Abhängigkeit der Welt und die Beherrschung der Welt von dem, was USrael genannt wird, zu beseitigen, dann ist das auch rechtens im ethischen Sinne.
- M. F.
- Genau. Also gut. Wirklich, Sie müssen das wirklich glauben, Sie sehen... Wenn ich nachfrage, ist das, weil ich Sie nicht falsch interpretieren möchte, sondern ich will es von Ihnen hören. Also: Terrorakte im Sinne, wie Sie es eben gesagt haben, sind rechtens?
- H.M.
- Sie sagen Terrorakte, da steckt doch schon eine Wertung drin
- M. F.
- Gewaltakte.
- H.M.
- Ja, das sind militärische Gewaltakte.
- M. F.
- Ja.
- H.M.
- … sind – und sagen Sie es noch mal mit eigenen Worten, damit ich Ihnen nichts reintue – unter welcher Bedingung rechtens?
- M. F.
- Sie heben ab auf Zivilisten. In welchem Krieg sterben nicht Zivilisten?
- H.M.
- M. F.
- Geschenkt.
- H.M.
- Ja.
- M. F.
- Geschenkt.
- H.M.
- Ich sage Ihnen jetzt auch, wann ich es für gerechtfertigt im ethischen Sinne halte: Wenn es ein taugliches Mittel ist, um die Beherrschung dieser Völkerschaften durch USrael zu überwinden.
- M. F.
- Durch US-Israel?
- H.M.
- Ja.
- M. F.
- Das heißt, nicht nur USA, sondern USI?
- H.M.
- Also die Judenheit ist die Hintergrundmacht der USA
- M. F.
- Okay. Nein, nein, ich wollte...
- H.M.
- Das will ich damit zum Ausdruck bringen.
- M. F.
- Okay.
- H.M.
- Ja.






