- M.F.
- Deutsches Kolleg?
- H.M.
- Das ist nicht meine Homepage.
- M.F.
- Da gelangt man hin, wenn man ...
- H.M.
- Ich habe mich vom Deutschen Kolleg getrennt.
- M.F.
- Okay.
- H.M.
- Und man kann mir diese Texte überhaupt nicht zurechnen. Ich habe auch gar keinen Einfluss darauf.
- M.F.
- Sind alle Schriften, die im Deutschen Kolleg mit Ihrem Namen geschrieben sind, deswegen jetzt unwirksam?
- H.M.
- Nein, nein. Das, was ich geschrieben und veröffentlicht habe, das werde ich nicht in Abrede stellen. Möglicherweise haben sich Positionen weiterentwickelt.
- M.F.
- Gut, also vergessen wir das Deutsche Kolleg. Sind Sie der Meinung, dass es irgendwann mal, wie der Kollege Böhmer eben gefragt hat, notwendig sein könnte, eine Reichsarmeefraktion... Dann bleiben Sie in der alten Terminologie. Das ist so wie mit einer Liebhaberin, da sagen Sie einfach immer "Schatz".
- H.M.
- Ja.
- M.F.
- RAF bleibt RAF.
- H.M.
- Sehen Sie. Das wäre der qualvollste Weg, den ich auch für gangbar halte. Nehmen wir mal Italien, da war es Garibaldi, der mit ein paar Leuten loszog mit dem Gewehr und dann den italienischen Staat zusammengebracht hat. Wir haben eine solche Situation nicht. Ich sage, wir siegen mit geistigen Waffen. Und der Einsatz dieses Rumschießens bringt das Gegenteil.






