- 8 Jahre, 42 Millionen Euro
- Madonnas Anwältin im Interview
- Teil 2 des Interviews
- Teil 3 des Interviews
"Das Ego der Stars ist oft schwach"Gloria Allred
"Du wirst untergehen"
Madonnas Drohung bewahrheitete sich nicht. Ihre Scheidung von Guy Ritchie verlief schnell und ohne den üblichen Rosenkrieg. Die Staranwältin Gloria Allred erklärt, warum Prominente oft öffentlich Krieg führen
Wahr ist: Als alles vorbei war und Guy Ritchie vor dem Londoner High Court von seiner Frau Madonna geschieden, tat er das, was man als Mann in so einer Situation eben macht: Er traf sich mit seinen Kumpels auf ein Bier. Ob er seinen Frust ertränkte oder seine neu gewonnene Freiheit feierte, weiß man nicht. Zu wenige Details über die Scheidung drangen aus dem ehrwürdigen High Court. Mal heißt es, es gebe eine Vertraulichkeitsklausel, dann wird wieder berichtet, der 40-jährige Regisseur habe sich seine achtjährige Ehe mit der Popdiva mit 42 Millionen Euro versilbern lassen, obwohl ihm nach britischem Recht gar die Hälfte des auf 360 Millionen Euro geschätzten Vermögens Madonnas zugestanden hätte.
Verbürgt ist: Nur einen Monat nach Bekanntgabe ihrer Trennung sind die beiden seit dem 21. November geschiedene Leute. Auch die Sorgerechtsfrage scheint geklärt: Beide wollen sich die Verantwortung für den achtjährigen Rocco und den dreijährigen adoptierten David teilen, Tochter Lourdes bleibt bei Madonna in New York. Wieso ging das alles plötzlich so schnell und so einfach? VANITY FAIR fragte die amerikanische Anwältin Gloria Allred, neben Fiona Shackleton, die jetzt Madonna vertrat, die berühmteste Verteidigerin prominenter Frauen. Allred kämpfte unter anderem für Heather Mills im Rahmen der Scheidung von Paul McCartney, vertrat Mel B bei deren Vaterschaftsklage gegen Eddie Murphy sowie die Kindermädchen, die den Schauspieler Rob Lowe wegen sexueller Belästigung angezeigt haben.







